Das ist fair!
Damit ein Unternehmen zu einer Fair Company wird, muss es sich dazu verpflichten, bestimmte Regeln einzuhalten. Sie sorgen beim Berufseinstieg für faire Arbeitsbedingungen.
• Fair Companies ersetzen keine Vollzeitstellen durch Praktikanten, Volontäre, Hospitanten oder Dauer-Aushilfen.
• Fair Companies vertrösten keine Absolventen, die sich auf eine feste Stelle beworben haben, mit einem Praktikum.
• Fair Companies ködern keine Praktikanten mit der vagen Aussicht auf eine anschließende Vollzeitstelle.
• Fair Companies bieten Praktika zur beruflichen Orientierung vornehmlich während der Ausbildungsphase an.
• Fair Companies zahlen Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung.
• Fair Companies informieren ihre Praktikanten über das Regelwerk und machen sie auf die Feedback-Adresse aufmerksam.
• Fair Company-Unternehmen sind transparent und kommunizieren ihre Teilnahme an der Initiative.
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Praktika kosten – Engagement, Ressourcen und Zeit. Optimal eingesetzt, gewinnen aber zwei Seiten: Unternehmen und Praktikanten, die beide in gleicher Weise investieren müssen. Im Idealfall entsteht eine nachhaltige Bindung zum Unternehmen, Talente können identifiziert und Nachwuchskräfte gesichert werden. Um die dazu notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, müssen Unternehmen nicht nur die Fair Company-Regeln einhalten, sondern auch einige versicherungstechnische Lösungen beachten, die bei den unterschiedlichen Praktikumsformen zum Tragen kommen. Zudem hilft ein guter Praktikumsvertrag, das Arbeitsverhältnis verlässlich zu untermauern.
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Foto: Robert Kneschke/Fotolia